Was kann die Landespolitik für Jugendliche tun? Welche Wünsche, Ideen und Forderungen hat die Jugend an die Politikerinnen und Politiker? Das waren die Fragen, die am Montag, 14.07.2025 beim von der Kreisjugendarbeit Emmendingen organisierten Jugendforum den 20 Teilnehmenden im Alter von 13 und 19 Jahren gestellt wurden.
In intensiven Diskussionsrunden brachten die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Emmendingen ihre Perspektiven ein und entwarfen konkrete Fragen, die sie später an die Politik richten wollten.
Unter der Moderation von Lisa Waidmann (Kreisjugendarbeit Emmendingen) und Udo Wenzel (Moderator und Kommunalberater) begann die Veranstaltung mit drei thematischen Schwerpunkten: „Frieden und Gerechtigkeit“, „Bildung und Schule“ sowie „Umwelt und Natur“. Rund eine Stunde lang arbeiteten die Teilnehmenden an Fragen und Forderungen und hinterfragten die derzeitigen politischen Meinungen dazu.
Themen wie Migration und Wehrpflicht, die Qualität des Schulunterrichts sowie Klima- und Artenschutz rückten dabei ebenso ins Zentrum wie Fragen nach sozialen Ungleichheiten und globaler Verantwortung.
Im Anschluss stellte sich der für den Landkreis Emmendingen im Landtag sitzende Abgeordnete Rüdiger Tonojan (Bündnis 90/Die Grünen) den gesammelten Fragen. Er erläuterte ausführlich seine persönliche Haltung, die Position seiner Partei und die Handlungsspielräume, die sich für Abgeordnete und den Landtag bei den einzelnen Themen ergeben.
Abgerundet wurde das Jugendforum durch den Auftritt von Poetry Slamer Ansgar Hufnagel, der die Wünsche, Ideen und Fragen der Jugendlichen in einem Text zusammentrug.
Nach insgesamt drei Stunden intensiven Austauschs sammelten die Jugendlichen ihre Fragen und Wünsche und nahmen sie in der folgenden Woche mit nach Stuttgart: Am 23.o7.2025 kamen sie im Landtag Baden-Württemberg erneut mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch, um ihre Forderungen vorzutragen und gemeinsam konkrete Lösungsansätze zu besprechen. Hier waren fünf Politiker*innen aus allen Fraktionen vertreten, die sich den Anliegen der Jugendlichen stellten. Zudem hatten die Jugendlichen dort die Gelegenheit, an einer Plenarsitzung teilzunehmen und hautnah mitzuerleben, wie politische Entscheidungsprozesse funktionieren.


