DSCF7538

Wir wollen mehr Verantwortung! -Und was noch?

In Offenburg haben gestern Jugendliche mit Politikern aus dem Landkreis Artenau diskutiert.

Worum es dabei ging? Stimmen aus den Workshops lest ihr hier!

 

Workshop Schule und Ausbildung

Im Bereich Schule und Ausbildung stellte sich die Frage, ob G8 wirklich der goldene Weg ist, und wie Schule individueller gestaltet werden kann. Auch stellte sich die Frage, ob die Lehrpläne wirklich der Zeit entsprechen. Abgesehen von sehr knapp bemessener Zeit, die Dinge zu lernen wurden Schulfächer gefordert, die Lebensnaher und Praxisorientierter sind.

Schule überfordert den Einzelnen, der individuelle Schüler rückt immer mehr in den Hintergrund, und es geht nur noch um Leistung. – Wir wollen mehr Zeit für uns und unsere Entwicklung!

In Sachen Persönlichkeitsentwicklung hat mir ein Jahr im Vorstand eines Vereins mehr gebracht, als 13 Jahre Schulbank drücken!

Optimal wäre es, zwischen G8 und G9 wählen zu können! Aber es ist keine Lösung alle Fehler im Schulsystem auf G8 zu schieben.

 

Jugend im Ländlichen Raum

In der Diskussionsgruppe über das Leben im ländlichen Raum stellte sich nicht nur die Frage, wie man attraktivere Angebote ausserhalb der Stadt für Jugendliche schaffen kann. Auch kam zur Sprache, an welche Anlaufstellen sich die Jugendlichen wenden können, um gehört und mit einbezogen zu werden.

Deutlich dabei wurde vor allen Dingen: Das Leben auf dem Land ist nicht generell doof für Jugendliche! Viele würden gerne dort bleiben, nur sind die Anreize dafür oft zu gering.

Jugendliche haben gute Ideen, aber wo können wir sie anbringen? An wen können wir uns wenden und wo finden wir Gehör? Wie können wir etwas umsetzen, wenn uns gar keine Chance gegeben wird? Wir wollen ernstgenommen werden und Vertrauen entgegengebracht bekommen!

Wir wohnen gerne auf dem Land, aber wenn wir keine gute Verkehrsanbindung haben und keine lokalen Freizeitangebote für Jugendliche wird der Wohnort immer unattraktiver!

 

offener Workshop

Der offene Workschop hatte kein Thema vorgegeben. Dort konnten sich alle treffen, denen ein Thema ausserhalb von Schule und „Leben im ländlichen Raum“ auf der Seele lag.

Am Ende einigte man sich auf das Thema Flüchtlinge und Asylpolitik, wo es viele Fragen gab.

Auch wurde klar, dass das Thema immer präsenter wird und nicht nur die Politiker für eine Veränderung verantwortlich sind, sondern auch die Bevölkerung selber.

Warum dürfen Asylanten/Flüchtlinge nicht bei uns arbeiten?Dadurch werden sie immer mehr isoliert! Sie wohnen meistens alle am selben Ort, bleiben unter sich und haben oft schlechte Deutschkenntnisse. Wie soll unter diesem Umständen die Integration voran getrieben werden?

Wir wünschen uns mehr Kontakt untereinander, mehr Kommunikation und Freundschaft! Ein Miteinander wäre schöner, als ein Nebeneinander.

 

Und was ist eure Meinung dazu? Schreibt es in die Kommentare!

 

 

Keine Kommentare - bis jetzt. Wir freuen uns auf deine Meinung!

Hinterlasse eine Antwort