Was uns bewegt Diskussionsgruppe

Jugendkonferenz im LK Karlsruhe

Am Montag, den 24.11.2014 fand in der Sporthalle der Beruflichen Schulen in Ettlingen die regionale Jugendkonferenz des Landkreises Karlsruhe statt. Hierbei nahmen ca. 200 Schülerinnen und Schüler von der Albert-Einstein-Schule Ettlingen, Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen und der Bertha-von-Suthner-Schule Ettlingen teil. Insgesamt kamen drei Mitglieder des Landtages mit Herrn Dr. kern (FDP), Herrn Salomon (Grüne), Herrn Kößler (CDU) und viele weitere Kommunal- und Kreispolitiker, wie Herrn Hockenberger (Bürgermeister Bruchsal, CDU), Herrn Nees (Mitglied des Kreistages Karlsruhe, FDP), Herrn Knodel (Bürgermeister Karlsbad, Freie Wähler), Herrn Arnold (Oberbürgermeister Ettlingen, Freie Wähler), Herrn Masino (Bürgermeister Waldbonn), Frau Geiger (Mitglied des Kreistages Karlsruhe, Grüne), Herrn Schuster (Bürgermeister Marxell), Herrn Schrempp (Oberbürgermeister Rheinstetten) und Herrn Dr. Schnaudigel (Landrat Karlsruhe, CDU).

Nachdem das Moderatorenteam die Anwesenden begrüßte, stellten 6 Schülerinnen und Schüler ihre ausgearebeiteten Thmen dem Plenum vor, welche da waren: Schulpolitik, Bildungspolitik (Studium), Flüchtlingspolitik, Umweltpolitik, Überwachungsstaat und Deutschlands Außenpolitik. Aus diesen 6 Themen konnten die Jugendlichen mit der Verteilung von Bebbern darüber abstimmen, welche 4 Themen zwischen Jugendlichen und der Politik diskutiert werden sollten.

In der dann folgenden „Fish-Bowl-Methode“ wurden in zwei parallel statt findenen Gruppendiskussionen in den jeweiligen Turnhallenseiten, die Themen: Überwachtungstaat, Flüchtlingspolitik, Bildungspolitik und Schulpolitik zwischen Jugendlichen und der Politik diskutiert. Hierbei hatten jeweils 5 Jugendliche sich auf ein Thema vorbereitet und saßen im Innenkreis 5 Politiker gegenüber und stellten ihnen zu dem jeweilig Thema vorbereitete Fragen. Insgesamt wurde bespielsweise das Thema Überwachtungsstaat durchaus kontrovers disktutiert, da es hier unterschiedliche Aufassungen zu dem Sicherheitsempfundungen der beteiligten Gruppen gab. Die Jugendlichen, die sich nicht im Innenkreis befanden, konnten die parallel statt findenen Diskussionsgruppen wechseln und zudem in den Innenkreis gehen, um eine gezielte Fragen zu stellen.

Moniert wurde von einigen Jugendlichen, dass es nicht ausreichend Zeit gab mit der Politik ins Gespräch zu kommen. Auf der Seite waren mache Themen nach den 40 Minuten auch ausgibig diskutiert worden.

Das Landratsamt überlegt sich momentan, ob Sie ein solches Format mit kleineren Veränderungen auch in anderen Städten in Kreis Karlsruhe umsetzen lassen.

Man kann resümierend feststellen, dass es sicherlich als Erfolg zu werten ist, dass eine solche große Veranstaltung mit vielen beteiligten PolitikerInnen und Jugendlichen in Ettlingen zu stande kam und viele jugendrelevante Themen von den Jugendlichen untereinader- und mit der Politik diskutiert wurden. Hierfür wollen wir uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.

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