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Interview mit Herrn Georg Nelius, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg (SPD) zum Gesamtprogramm „Was uns bewegt“

Mühl: Herr Nelius, Sie waren ja bei der regionalen Jugendkonferenz Neckar-Odenwald-Kreis im Rahmen von „Was uns bewegt“ anwesend und haben als Gast aktiv daran teilgenommen. Warum ist es aus Ihrer Sicht denn wichtig, dass die Landespolitik wieder verstärkt auf die Jugend zugeht und hier den Dialog sucht? Dies ist ja im Rahmen des Gesamtprojektes „Was uns bewegt“ vom Landtag von Baden-Württemberg durchaus so angedacht.

Nelius: Ich denke, dass es schon auch am Regierungsprogramm liegt, das aussagt, wir wollen die Menschen anhören und dafür muss ja umgekehrt auch etwas von Ihnen gesagt werden und vor allem von den Jugendlichen. Ich denke, dass politische Bildung verstärkt den Fokus auf die Jugend und auf das Engagement junger Menschen setzen sollte, was in jeder Weise zu fördern ist.

Mühl: Sie haben ja schon bei einigen jugendpolitischen Veranstaltungen teilgenommen und gerade als Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg nehmen Sie einige Themen von den Jugendlichen mit in den Landtag und dadurch bekommt man ja ein Gefühl, welche Themen die Jugendlichen gerade interessieren. Was nehmen Sie denn an Themen von den Jugendlichen für Ihre Arbeit als Landtagsabgeordneter von solchen Veranstaltungen mit?

Nelius: Ich muss dazu sagen, dadurch dass ich in der Kommunalpolitik verwurzelt bin, nehme ich regionalpolitische Themen natürlich sehr stark wahr. Bei der Jugendkonferenz in Mosbach hatte ich die Möglichkeit, mit den Jugendlichen auch nach Abschluss der Veranstaltung zu sprechen und ich meine, die großen Themen junger Menschen sind: Fragen der Schulpolitik und auch Fragen bzgl. Berufsausbildung und Studienwahl. Die Jugendlichen haben schon ein ganz konkretes Interesse, das sie dann bei solchen Veranstaltungen auch sehr gut formulieren können. Die Jugendlichen sind dann auch sehr froh, wenn Ihnen jemand zuhört und ihre Interessen erstnimmt. Sie sind einfach dankbar, wenn sie auf unkompliziertem Wege mit Politikern ins Gespräch kommen können.

Mühl: Vielen Dank für dieses Gespräch.

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