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Interview mit Herrn Dr. Rülke von der FDP/DVP (MdL) bei der Jugendkonferenz im Enzkreis

Bei der regionalen Jugendkonferenz im Landkreis Enzkreis in der Stadt Pforzheim am 19.11.2014 im Rahmen von „Was uns bewegt– Jugendliche und Landespolitikerinnen und Landespolitiker im Gespräch“, konnten wir eine kurzes Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der FDP/DVP Herrn Dr. Rülke im Landtag Baden-Württemberg durchführen.

Mühl: Sehr geehrter Herr Dr. Rülke, Sie haben heute die Jugendkonferenz im Enzkreis verfolgt und auch aktiv daran teilgenommen. Was hat Ihnen denn heute bei der Jugendkonferenz hier in Pforzheim gut gefallen?

Rülke: Es ist grundsätzlich eine gute Idee, den Versuch zu unternehmen, Jugendliche stärker an die Politik heranzuführen. So können die Jugendlichen einmal ein Thema intensiv bearbeiten, ihre Interessen formulieren, darüber in der Gruppe diskutieren und ihr Ergebnis anschließend im Plenum vorstellen. Die Präsentation ist mit Sicherheit eine Kompetenz, die man auch in anderen Feldern gut gebrauchen kann. Deshalb leistet die Jugendkonferenz aus meiner Sicht einen guten Beitrag, Jugendliche und Politik zusammenzuführen.

Mühl: Jetzt haben Sie vorhin gesagt, man könne sicherlich bei den Jugendlichen nicht von einer homogenen Interessenvertretung ausgehen, da ja auch Jugendliche ganz unterschiedliche Interessen haben. Trotz allem nimmt man ja eine gewisse Vorstellung von den Anliegen der Jugendlichen in den Landtag von Baden-Württemberg mit? Was sind Themen, die Sie in den Landtag mitnehmen und die tatsächlich einen landespolitischen Bezug haben?

Rülke: Das Thema, das den größten landespolitischen Bezug hat und das der Jugend besonders am Herzen liegt, ist natürlich schnelles Internet und W-LAN Verbindung – sprich der Ausbau der Breitband-Infrastruktur. Dies ist insbesondere für die Jugendlichen aus dem Enzkreis, die zum Teil aus ländlichen Regionen kommen, ein wesentliches Thema. Das bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass die Landespolitik auf diesem Feld noch einiges zu leisten hat.

Mühl: Vielen Dank Herr Rülke.

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