DSCF6556

Bericht über die Jugendkonferenz Bodenseekreis am 13.3.2015 in Markdorf

Wie muss eine Jugendkonferenz im Vorfeld organisiert sein, damit Sie die Jugendlichen wirklich erreicht?

Bei der Jugendkonferenz im Bodenseekreis in Markdorf am 13.3.2015 wurde für das Ziel Jugendliche und Politik in einen Dialog auf Augenhöhe zu führen, vieles mit Erfolg unternommen.

So wurden im Vorfeld der Veranstaltung Auszubildene des Landratsamtes Bodenseekreis und der Sparkasse Bodensee zum Thema Moderationskompetenzen innerhalb der Arbeitsgruppen geschult. Zudem erarbeiteten die Azubis alls wichtige Dokumente für die Vorbereitung der Veranstaltung, wie beispielsweise die Überstzung des Demographie-Papieres in jugendgerechter  Sprache und diese diente als Vorlage für die Übersetzung in leichter Sprache oder auch die Flyer und Plakate für die Jugendkonferenz.

Hinsichtlich der Organisation der regionalen Jugendkonferenz ist weiterhin hervorzuheben, dass unter den 100 Schülerinnen und Schülern der Veranstaltung alle Schultypen vertreten waren und auch bei den Arbeitsphasen immer sehr heterogene Schultypen beteiligt waren, was sicherlich als Erfolg der Veranstaltung zu werten ist.

Die Veranstaltung fand am 13.3.2015 um 9 Uhr im Bildungszentrum Markdorf statt zu der viele Schulen im Vorfeld der Veranstaltung vom Landratsamt Bodenseekreis eingeladen wurden. Nach einer kurzen Begrüßung des Landrats Herrn Wölfle und einer kurzen Vorstellung der Themen des Jugendkonferenz, die sich aus dem Demograpfie-Papieres des Kreises abgeleitet wurden folgende Themen beinhalteten: 1) Familien und Soziales, 2) Jugend und Bildung, 3) Wirtschaft und Verkehr, 4) Natur und Umwelt, 5) Kultur und Tourismus. Diese wurden von den Moderatoren (Azubis) vorgestellt. Nach einer kurzen Orientierungsphase konnten die Jugendlichen Ihr Thema wählen und sich darauf näher durch Anleitung der Moderatoren vorbereiten.

Nach ca. 2,5 Stunden in den Arbeitsgruppen und nach einer kurzen Stärkung  in Form eines Mittagessen, wurden die Anliegen und Themen der Jugendlichen nach einem einheitlichen Vorgehen dem Landrat und der anwesenden Politik auf europäischer-, nationler-, landes- und kommunaler Ebene präsentiert. Anwesende Politiker und Politikerinnen waren:

MdL
Müller
Ulrich
MdL
Köberle
Rudolf
MdEP
Lins
Norbert
MdB
Riebsamen
Lothar
Kreistagmitglied
Hoehne
Dr. Dagmar
Kreistagmitglied
Stauber
Dieter
Kreistagmitglied
Heidenreich
Matthias
 Kreistagmitglied  Faden  Herr
 Kreistagmitglied  Fritz  Herr
Kreistagmitglied
Weiß
Roland Karl
Kreistagmitglied
Ajiboye-Ames
Gerlinde
 Kreistagmitglied
Sauter  Frau
Bürgermeister und Kreistagmitglied
Riedmann
Georg
Bürgermeister und Kreistagmitglied
Schmid
Andreas
 Kreistagsmitglied  Stauber  Herr
Bürgermeister und Kreistagmitglied
Lamm
Edgar
Vertretung Bürgermeister Wengert
 

Holzofer

Frau
 Kreistagmitglieder  Ziebarth  Herr Dr.

 

Hierbei fiel auf, dass sich die Hauptanliegen der Jugendlichen um die Themen öffentlicher Nahverkehr (insbesondere die Forderung von mehr Radwegen im Kreis), Ausbau an jugendgerechten Räumen (z.B. mehr Jugendtreffs, Ausbau der Sportplätze), Bildungspolitik (bessere Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern) und Tourismus (hier ging es insbesondere darum, dass durch die viele Touristen im Kreis Strandbäder etc. sehr überfüllt sind) drehten.

Nach der Präsentation der Themen fand im Plenum zwischen Politikern und Politikerinnen und Jugendlichen eine Diskussion auf Augenhöhe statt. So kamen alle Diskussionsinhalte aus dem Plenum selbst nach der Vorbild aus den USA der „City Hall Meetings“.  Da es so viel Diskussionsbedarf zu den sehr kokretten Forderungen der Jugendlichen gab und man viele Punkte bei dieser Jugendkonferenz nur andiskutieren konnte, wurde vereinbart dass eine Delegation der Jugendlichen Ihre Anligen bei der Kreistagssitzung des Bodenseekreises am 28.7.2015 einbriengen kann und die Realisierung dieser Vorschläge dann beraten wird.

Durch dieses Vorgehen ist die erstmalige Versteigung der Jugendkonferenz gesichert. Die Veranstaltung wurde vom Südkurier und die Schwäbische Zeitung begleitet. Eine Videoberichterstattung der Veranstaltung machte die „Fette Welle“ von Jugendlichen für Jugendliche aus Überlingen-Deisendorf.

Wir möchten uns ganz herzlich für das Engagement aller Beteiligten bedanken.

Die Kommentare sind geschlossen.