was uns bewegt Workshop

Vorbereitungsworkshop für Jugendkonferenzen in Stuttgart

Wie kann eine Jugendkonferenz aussehen und wie bereite ich diese vor?
Ein Workshop gab Auskunft.

„Warum hast du dich hier positioniert? Wieso fühlst du dich als Jugendlicher in deinem Wohnort nicht wohl?“ Zwar standen Referent Udo Wenzl dieses Mal keine Jugendlichen gegenüber sondern die Teilnehmenden des Vorbereitungsworkshops zur Ausrichtung einer Jugendkonferenz.
Dennoch wurde deutlich, wie wichtig ein persönlicher Austausch zwischen Jugendlichen und deren Themen und den zuständigen Politiker*innen ist.
Beim gemeinschaftlichen Projekt des Landtags von Baden-Württemberg und dem Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. „Was uns Bewegt“ sollen Jugendliche und Politiker*innen ins Gespräch kommen, es soll ein Austausch stattfinden. Neben den „Kindergipfeln“ und dem „Jugendlandtag“ sind Jugendkonferenzen ein weiteres Format des Projektes. Jede Jugendkonferenz sendet Vertreter*innen zum Jugendlandtag, welche die Themen der Jugendkonferenz dort vorstellen.
Zum Vorbereitungsworkshop Anfang Mai waren ca. 12 Interessierte mit unterschiedlichem Background gekommen: Vertreter*innen von Stadt- oder Kreisjugendringen, städtische Jugendreferent*innen, ein Lehrer und interessierte Jugendliche. Dabei gingen die Vorkenntnisse und Erfahrungen auseinander: Manch einer hatte schon mehrere Jugendkonferenzen ausgerichtet, für andere stellt dies ein neues Terrain dar. Diese unterschiedlichen Wissensstände unter einen Hut zu bringen, gespickt mit vielen neuen Informationen und Erfahrungswerten war die Aufgabe der Workshopleiter Udo Wenzl, Daniel Mühl und Alexander Krickl. Alle drei haben viel Erfahrung in der Partizipation von Jugendlichen und versuchten diese innerhalb des zeitlichen Rahmens an die Teilnehmenden weiterzugeben.
Dabei wurde deutlich: Die Vorbereitung ist nicht ohne und fordert viele zeitliche und personelle Ressourcen. Doch der Aufwand lohnt: Jugendliche können mit Politiker*innen ins Gespräch kommen, können ihre Themen und Anliegen direkt hervorbringen und diese gemeinsam diskutieren. Die Chancen, dass diese Anliegen von der Politik gehört und berücksichtigt werden liegen durch diesen direkten Kontakt hoch, denn auch Politiker*innen wissen, dass diese Jugendlichen die Wähler*innen von morgen sind.
Insgesamt fand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmenden und mit den Referenten statt, aus dem sich hoffentlich eine Menge Motivation zur Umsetzung einer Jugendkonferenz gezogen wurde.

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